Maltodextrin

Maltodextrin fällt in die Kategorie der Mehrfachzucker, dabei liefert es dem Körper schnelle Energie ähnlich dem Traubenzucker. Maltodextrin eignet sich aufgrund des neutralen Geschmacks besonders gut für Protein-Shakes, welche in der Regel süß genug schmecken. Außerdem ist es auch in größeren Mengen in der Regel sehr gut verträglich für den Magen.

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Maltodextrin

Maltodextrin fällt in die Kategorie der Mehrfachzucker, dabei liefert es dem Körper schnelle Energie ähnlich dem Traubenzucker. Maltodextrin eignet sich aufgrund des neutralen Geschmacks besonders gut für Protein-Shakes, welche in der Regel süß genug schmecken. Außerdem ist es auch in größeren Mengen in der Regel sehr gut verträglich für den Magen.

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Maltodextrin-Ratgeber

Das Wort Maltodextrin leitet sich von den beiden Begriffen Maltose (für Malzzucker) und Dextrose (für Traubenzucker) ab. Beim Maltodextrin handelt es sich also um ein wasserlösliches Kohlenhydratgemisch. Maltodextrin ist kaum süß und fast geschmacksneutral. Es ist in Flüssigkeiten gerade noch wasserlöslich. Damit eignet es sich perfekt um Flüssigkeiten wie Proteinshakes mit Kohlenhydraten anzureichern. Dies macht es dem Athleten einfach Sportnahrung mit Kalorien aus dem Maltodextrin anzureichern.

Maltodextrin mit niedriger Osmolarität

Maltodextrin bietet gegenüber herkömmlichem Zucker einige Vorteile. Es besitzt bei Zufuhr der gleichen Energiemenge eine viel niedrigere Osmolarität. Das bedeutet es bindet weniger Wasser an sich. Dieser Umstand hilft dabei die Flüssigkeit besser aufzunehmen. Das ist vor allem nach dem Training nützlich, wenn der Körper sich unter Umständen bereits in einem Zustand einer leichten Dehydration befindet. Das Pulver ist weitestgehend geschmacksneutral und besitzt lediglich einen leicht süßenden Effekt. So lassen sich auch größere Mengen problemlos konsumieren. Aufgrund der beiden angeführten Vorteile ist mit einem Maltodextrin eine größere Kalorienzufuhr einfacher möglich.

Maltodextrin durch enzymatische Hydrolyse von Stärke

Das Kunstwort „Maltodextrin“ ist von dem Dimer Maltose (Malzzucker) und dem Monomer Dextrose (Glucose, Traubenzucker) abgeleitet. Dabei handelt es sich um ein in Lebensmittelverarbeitung und Medizin vielseitig verwendetes Kohlenhydratgemisch, das sich aus Mono-, Di-, Oligo- und Polymeren der Glucose zusammensetzt. Gewonnen wird Maltodextrin durch die enzymatische oder durch Säure hervorgerufene Hydrolyse von Stärke. Die prozentuale Zusammensetzung der chemischen Verbindungen variiert je nach Hydrolysegrad, wobei das die Süße angebende Dextrose-Äquivalent (DE) stets zwischen DE 3 und DE 20 liegt (Skala: 1 bis 100, wobei 100 der Süße reinen Traubenzuckers entspricht). Seine hauptsächlichen Eigenschaften sorgen dafür, dass das Polysaccharid überall dort eingesetzt wird, wo geschmacksneutrale Trägersubstanzen gebraucht werden oder eine hohe Kalorienzufuhr benötigt wird.

Resistentes Maltodextrin in einer Diät

Resistentes Maltodextrin hingegen, auch als „unverdauliches Dextrin“ bezeichnet, wird als Ballaststoff erst im Dickdarm aufgeschlossen. Die Aufnahme der unverdaulichen Stärkeverbindung dient jedoch nicht der Energiezufuhr und ist für den Leistungssport nicht von Bedeutung.

Maltodextrin in Diätetik und Lebensmitteltechnologie

In der Diätetik spielt das Stärkeprodukt eine Hauptrolle als Energieträger in medizinischer Flüssig- und Sondennahrung, sowie in der Sporternährung. Das Polysaccharid hat einen hohen Glykämischen Index (GI), weshalb es vor allem für Getränke und Spezialnahrung im Ausdauersport genutzt wird. Geschmacksneutralität und geringe Osmolarität (Wasserbindung) erlauben eine schnelle Aufnahme. Diese Eigenschaften prädestinieren die Verbindung für hochkalorische Gels und isotonische Getränke. Solche werden in der Regel vor oder während der Belastung durch Kraft- und Ausdauersport zugeführt. Isotonische Lösungen können besonders schnell im Organismus aufgenommen und verwertet werden. Daher werden diese zur Flüssigkeitszufuhr im Training bevorzugt verwendet.

Die Lebensmitteltechnologie nutzt gleichermaßen Primär- und Sekundäreigenschaften des Kohlenhydratgemischs: Die stabile Verbindung eignet sich beispielsweise als Trägersubstanz für flüchtige Stoffe, weshalb sie bei der Herstellung von Aromen und Vitaminpräparaten eingesetzt wird. Gleichzeitig verhindert die Neutralität Fehl-Aromen, also das Empfinden eines unangenehmen Beigeschmacks. Wegen seiner Schaumstabilität dient Maltodextrin als Stabilisator, in Fertig- und Convenience-Produkten als Streckmittel, Verdickungsmittel, Konservierungs- und vor allem als Füllstoff. Üblicherweise wird es in Süßigkeiten, Kindernahrung, Fleisch- und Wurstwaren, Tütensuppen und Fertiggerichten verarbeitet, als Streckmittel ist es auch in Kaffeemischungen zu finden.