Vermeide diese 6 (Denk-)Fehler, für mehr Fitness Motivation

Gerade jetzt bräuchtest du das Training am meisten und es gelingt dir doch am wenigsten, dich zu motivieren.

Du bist eigentlich regelmäßig aktiv, aber nun fehlt die Motivation, etwas in dir oder auch außerhalb hat sich verändert. Der Corona-Lockdown macht dir zu schaffen.

Fällt es auch dir schwer, dich gerade jetzt zum Training zu motivieren? Hast du eventuell wochenlang nichts mehr gemacht oder du quälst dich nur mit deinem Sportprogramm?

Motivationstiefs gibt es immer wieder, egal ob die Gyms offen oder geschlossen sind, unabhängig davon, ob du Fitnessgeräte zu Hause hast oder nicht.

Ich zeige dir in diesem Artikel häufige dysfunktionale Denkmuster auf und gebe dir einige Tipps, wie du es schaffst, dich zum Training zu motivieren.

1. Du hast vergessen, warum du trainierst

Warum bist du im Gym angemeldet? Du wolltest dich fit fühlen; einen tollen Körper haben.

Das Training hat dir immer Spaß gemacht. Erinnere dich! Es gibt Gründe, weshalb der Sport einen festen Platz in deinem Leben hat.

Es gibt eine Motivation in dir und damit viele Gründe, ein Training zu betreiben.

Mache dir diese bewusst! Vielleicht fühlst Du dich lebendig und stark, du baust deine Spannungen ab. Möglicherweise trainierst du aber auch für den Gewichtserhalt, eine Gewichtszunahme oder -abnahme.

Das Training hat eine Bedeutung für dich und jede einzelne Trainingseinheit bringt dich deinem Ziel näher. Unsere Motivation ist der Antriebsfaktor für zielorientiertes Handeln!


Erinnere dich an deine besten Trainingseinheiten und das tolle Gefühl dabei.

2. Deine hohen Ansprüche blockieren dich

Kennst du das auch, immer das Beste geben zu wollen? Vielleicht hindert der Gedanke, die Bestform halten zu wollen. Denke anders! Schraube deine Ansprüche an dich herunter, minimiere dein Trainingsprogramm.

Lobe dich für die kleinen Erfolge! Du hast ein 20-minütiges Sportprogramm absolviert? Super!

Halte dich nicht daran fest, deine Form halten zu wollen, schaue, was gerade möglich ist und setze dir das als Ziel. Welche Ziele hast du, wenn du einen Schritt zurück denkst.

Vielleicht möchtest du vor allem deinen Körperfettanteil gering oder dein Herz-Kreislauf-System in Schwung halten. Ändere dein Denken und dein Ziel und sage dir ab sofort: Ich schaffe das!


Betrachte auch kleine Fortschritte als Erfolg und freue dich darüber.

3. Du trainierst „ab und zu“

Du trainierst mal, dann machst du wieder tagelang Pause – es gibt so irgendwie eine Regelmäßigkeit. Kennst du das auch? Nach Lust und Laune zu trainieren kann gut gehen oder eben auch nicht.

Ich selbst bemerke, dass es mir leichter fällt, mit dem Training zu beginnen, wenn ich meine festen Zeiten habe. Ob nun zweimal wöchentlich oder jeden zweiten Tag – wenn ich weiß, dass wieder eine Zeit „um“ ist und mein Training „dran“, fällt es mir leichter, dieses auch durchzuziehen.


Hör auf darüber nachzudenken, ob du gerade Lust hast Sport zu treiben. Schaffe dir Routinen und fang sofort an.

4. Du lässt das Drumherum gerade schleifen

Was gab es noch einmal neben dem Training? Richtig, die Ernährung und die Regeneration als die wichtigsten Faktoren für deinen sportlichen Erfolg.

Versorge dich mit proteinhaltigen Lebensmitteln, greif zu deinem Lieblingssupplement. Dies ist umgekehrte Psychologie, du zäumst das Pferd quasi von hinten auf. Du greifst damit deine alten Gewohnheiten auf.

Denn wozu ernährst du dich gesund? Für deinen Körper. Du tust etwas für dich und damit wird es dir leichter fallen, auch noch mehr für dich zu tun; zum Training zurückzukehren.

Vielleicht haben sich aber auch deine Schlafzeiten verändert und du verschläfst deinen fittesten Tageszeitpunkt. Beginne zu analysieren, an welchen Stellschrauben du drehen könntest.


Schaffe dir Routinen und plane im Voraus.

5. Du hängst an dieser einen Sportart fest

„Bodybuilding hat einen wichtigen Platz in meinem Leben!“ – wie oft habe ich mich diesen Satz schon denken hören. Doch ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass mich dieser sonst so befreiende Satz in schwierigen Zeiten einschränken kann. Ich verliere so den Blick für andere Dinge.

Denke neu! Möglicherweise gibt es noch andere Sportarten, die du dir für dich vorstellen kannst. Öffne dich dafür! Worum geht es dir? Möchtest du fit und leistungsstark sein und einen sportlichen und gesunden Körper haben? Dann los!

Es gibt noch unzählige weitere Aktivitäten, die dich deinem Ziel näher bringen können als nur diese eine Sportart. Werde kreativ, nutze das Internet und Apps, um dir deine eigenen Pläne zu erstellen.

Wenn du normalerweise an Bodybuilding festhältst, lass dich auf den Begriff „Fitness“ ein und schau, welche kraft- und muskelaufbauenden Pläne du für dich finden kannst. Denke: Ich habe alles, was ich brauche, um sportlich zu sein.


Werde kreativ und probiere Neues aus. Es gibt viele Sportarten, die Spaß machen können.

6. Du machst einen auf Einzelkämpfer

Natürlich hast du es drauf, für dich alleine zu sorgen. Du bist sonst so routiniert und deine Freunde bekommen dich regelmäßig im Gym zu sehen. Aber gerade herrscht Flaute!

Bist du schon einmal auf die Idee gekommen, dir einen Trainingspartner zu suchen? Nein? Dein potentieller Partner womöglich auch nicht. Werde aktiv und mache den ersten Schritt, motiviert und pusht euch gegenseitig ins Training.

Vielleicht macht ihr einmal in der Woche ein Training zusammen. So stärkst du gleichzeitig deine sozialen Kontakte und schlägst zwei Fliegen mit einer Klappe.


Suche dir Gleichgesinnte und stärkt auch gegenseitig.

Fitness Motivation ist, was du draus machst 

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© Kzenon via Canva.com

Viele Wege führen nach Rom, ob du nun einen oder mehrere meiner Tipps beherzigst, sie werden dir helfen, weiter auf deinem Weg voran zu kommen. Du hast gesehen, dass es Denkmuster gibt, die dich unbewusst von deinem Training abhalten.

Durchbrich diese durch eine andere Herangehensweise, ob du an deiner Motivation arbeitest, dir Routinen schaffst oder von deinen starren Plänen abrückst, eine neue Sichtweise hilft, sich aus einem Muster der Demotivation zu lösen.

Wir sind alle nur Menschen, kochen mit Wasser und haben das ein oder andere Tief, aus dem es einen Weg heraus gibt! Gutes Gelingen!

Kennst du noch weitere Tipps für mehr Fitness Motivation? Schreib mir jetzt in einem Kommentar!

Bis zum nächsten Mal, eure Tanja.

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