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LOGI-Methode für eine erfolgreiche Diät

LOGI-Methode

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt seit vielen Jahren eine Vollwerternährung nach zehn Regeln. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer kohlenhydratbetonten, fettarmen und proteinmoderaten Lebensmittelauswahl. Das Ziel ist es dabei die Energiebilanz ausgeglichen zu halten. Die Ernährung nach der LOGI-Methode legt den Schwerpunkt dagegen auf eine Reduktion der Kohlenhydratzufuhr. Es werden, im Gegensatz zu der anabolen oder der Atkins-Diät, weiterhin Kohlenhydrate in Maßen konsumiert. Diese werden an ihrer blutzuckerbeeinflussenden Wirkung bewertet. Hierbei spielt der Glykämische Index und die Glykämische Last eine entscheidende Rolle. Bei der LOGI-Methode wird die tägliche Energiezufuhr anders verteilt. Die LOGI-Methode wurde von Ernährungswissenschaftlern an der Harvard-Universität in Boston entwickelt.

  DGE Empfehlung  LOGI-Methode 
Makronährstoffe % Menge in Gramm % Menge in Gramm
Protein 10-15 60-80 20-30 100-150
Kohlenhydrate 50-55 300-350 20-40 100-200
Fett 25-30 50-70 40-50 70-120

Die LOGI-Methode und Pyramide im Detail

Das Prinzip von LOGI ist es die verzehrte Kohlenhydratmenge zu reduzieren. Damit lässt sich diese Ernährung durchaus als Low-Carb bezeichnen. Die Reduktion der Kohlenhydrate ist allerdings nicht so extrem wie beispielsweise bei der Atkins-Diät oder der anabolen Diät. Wie bereits erwähnt spielt bei LOGI auch die Art und Weise der Kohlenhydrate eine Rolle. Dies lässt sich mit dem Glykämischen Index und der Glykämischen Last ausdrücken:

LOGI und der Glykämische Index (GI)

Der glykämische Index gibt an wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker beeinflusst. Je höher der Index für ein Lebensmittel ausfällt desto höher ist der Anstieg des Blutzuckers nach Konsum des Lebensmittels. Im Index wurde der Traubenzucker willkürlich auf den Wert 100 gesetzt. Alle Lebensmittel mit einer geringeren Wirkung auf den Blutzuckerhaben haben damit einen Wert kleiner als 100. Der Anstieg des Blutzuckers hat immer eine Ausschüttung von Insulin zur Folge. Hohe Insulinspiegel wiederrum werden mit zahlreichen ernährungsbedingten Krankheiten wie Typ II Diabetes oder Herz-Kreis-Lauf Erkrankungen in Verbindung gebracht. Die LOGI-Methode zielt darauf nur Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index bzw. mit einer niedrigen glykämischen Last zu konsumieren. Zusätzlich zum Glykämischen Index wird weiterführend auch die Glykämische Last betrachtet.

LOGI und die Glykämische Last (GL)

Die glykämische Last gibt im Prinzip das gleiche wie der glykämische Index an: Die Wirkung eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel und die damit verbundene Insulinausschüttung. Bei der glykämischen Last kommt noch der Faktor der Energiedichte hinzu. Um das zu verdeutlichen hilft dieses Beispiel: Gekochte Möhren haben einen ähnlichen glykämischen Index (71) wie Baguettebrot (70). Damit wären nach dem glykämischen Index beide Lebensmittel gleichwertig gut bzw. schlecht. Die Energiedichte unterscheidet sich jedoch drastisch. 100g Möhren haben 7,5g Kohlenhydrate, während Baguettebrot 48g Kohlenhydrate hat. Diese unterschiedliche Energiedichte spiegelt sich in der Angabe der glykämischen Last wieder.

Lebensmittel Energiedichte Glykämischer Index Glykämische Last
100g gekochte Möhren 7,5g Kohlenhydrate 71 5,3
100g Baguettebrot 48g Kohlenhydrate 70 33,6


Aus der Glykämischen Last wird daher erst  klar, dass der Konsum von 100g gekochten Möhren einen wesentlich geringeren Effekt auf den Blutzuckerspiegel haben wird. Damit ist dieses Lebensmittel für die LOGI-Methode geeignet, während Baguettebrot nicht zu empfehlen ist.

Die richtigen Fettsäuren in der Logi-Diät

Natürlich dürfen auch die essentiellen Fettsäuren in einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. Die lebensnotwendigen Fettsäuren können über Leinöl, fetthaltigen Meeresfisch oder Fischölkapseln aufgenommen werden. Bei einem erhöhten Energiebedarf können zusätzlich Fette an reich ungesättigten Fettsäuren genutzt werden. Empfehlenswert ist Oliven-, Raps, oder Erdnussöl.

Ernährung nach der LOGI-Pyramide

Die LOGI-Methode ist keine Ernährungsweise die nur das Ziel Gewicht zu reduzieren hat. Dr.Nicolai Worm, welcher diese Form der Ernährung in Deutschland bekannt gemacht hat, betont immer wieder, dass es sich um eine dauerhafte Ernährungsumstellung handelt. Der Erfolg den diese Ernährung für sich verbuchen kann beruht im Prinzip auf der Bedürfnisbefriedigung: Eine Ernährung nach LOGI ist eine kalorienarme und nährstoffreiche Kost mit einem hohen Sättigungsgefühl. Der vergleichsweise hohe Proteinanteil in der Nahrung trägt zum wesentlichen Teil dazu bei.

Das kommt daher, weil Proteine im Magen wesentlich langsamer verdaut werden als Kohlenhydrate. Auch bei einer negativen Energiebilanz haben viele Menschen nicht das Gefühl hungern zu müssen. Der Körper verfügt auch bei einem Energiedefizit über reichlich Nährstoffe die den Stoffwechsel aktiv halten und das funktionieren sämtlicher Funktionen sicherstellen.

Vergleichbar der Ernährungspyramide der DGE hat LOGI auch eine Lebensmittelpyramide mit einem anderen Aufbau:

Selten: Verarbeitetes Getreide (Weißmehl), Süßigkeiten Wenig: Vollkornprodukte, Kartoffeln, Nudeln, Reis Häufig: Milchprodukte, Eier, mageres Fleisch, Nüsse, Hülsenfrüchte Oft: Obst und stärkefreies Gemüse, zubereitet mit gesundem Öl

Ein Tag mit der LOGI-Methode in der Praxis

Zum Frühstück am Morgen wird ein Naturjoghurt mit Waldbeeren, einer Frucht wie einer Orange und Walnüssen gegessen. Am Mittag zwei Paprikaschotten mit einer Hackfleischfüllung. Diese kann mit Möhren, Tomaten, Olivenöl und etwas Sahne gefüllt sein. Für zwischendurch einen Apfel oder Gurkensalat. Wichtig ist es dabei viel zu trinken. Die Wahl sollte hier auf Wasser, Tee oder andere kalorienarme Getränke fallen. Am Abend passt ein Salat mit Thunfisch oder eine Platte mit Tomate und Mozarella sehr gut.

Für die Menschen die kein Fleisch und kein Fisch essen fällt ein ziemlich großer Teil an Lebensmitteln aus der Ernährung heraus. Als Ersatz für die Versorgung mit hochwertigen Proteinen kann auf beispielsweise auf Soja ausgewichen werden. Als Vegetarier sollte das Augenmerkt außerdem noch stärker auf die guten Fettsäuren gelegt werden. Andernfalls droht ein permanentes Energiedefizit, was sich im Abbau von Muskelmasse und Körpersubstanz bemerkbar machen wird.

Fazit zur LOGI Methode:

Die Low-Carb Ernährung hat in den letzten Jahren sehr große Aufmerksamkeit genossen. Viele Menschen scheitern jedoch an der sehr eingeschränkten und oft sehr einseitigen Lebensmittelauswahl. Die LOGI-Methode verspricht eine größere Lebensmittelauswahl und kann daher einfacher auf Dauer umgesetzt werden. Um eine Gewichtsreduktion zu erreichen zählt am Ende jedoch immer die Energiebilanz. Unsere eigenen Erfahrungen mit dieser Ernährungsform sind durchweg positiv. Hast du schon einmal LOGI ausprobiert? Was sind deine Erfahrungen? Schreib uns jetzt einen Kommentar!

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